Praxisgemeinschaft Psychologischer Psychotherapeuten
  Hans-Werner Firmenich                          Ralf Jostes                         Jonas Kersken                                                  

Leistungen

Diagnostik und Psychologische Psychotherapie diverser psychischer Erkrankungen.

Psychotherapeutische Sprechstunde

Im Rahmen der psychotherapeutischen Sprechstunde (3 Behandlungsstunden a 50 Minuten) werden eine ausführliche Anamnese erhoben und Diagnostik durchgeführt, um eine Diagnose zu stellen oder auszuschließen und eine Behandlungsempfehlung zu geben.
Wir setzen störungsbezogene testpsychologische Verfahren (Fragebögen) ein. Diese sind in der üblichen Papierform ausfüllbar oder auch am Computer zu bearbeiten.
Die Bearbeitung der Fragebögen ist auch bequem zu Hause möglich, indem die Verfahren mittels Speicherstick mitgegeben werden können. Voraussetzung hierfür ist der Besitz eines PC´s oder Laptops mit Windows-Betriebssystem.
Die psychotherapeutische Sprechstunde ist Voraussetzung für die Vermittlung eines Therapieplatzes über die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung.

Speziell führen wir auch eine Diagnostik im Bereich ADHS durch, die aus verschiedenen Fragebogenverfahren und Leistungstests besteht.


Psychotherapie
Wir führen Kurz- und Langzeittherapien (Verhaltenstherapie) für Erwachsene durch. Hierbei handelt es sich um eine Leistung, die in der Regel von den Krankenkassen (gesetzlich und privat) übernommen wird.
In der Psychotherapie werden Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen analysiert/hinterfagt und mittels verschiedener Techniken verändert. Zumeist erfolgt dies in einem Gespräch oder auch mittels Verhaltensübungen.
Der Zusammenhang zwischen inneren psychischen Prozessen und den Symptomen wird versucht zu erklären. Hierbei können akute Auslöser aber auch weit zurückliegende Erlebnisse eine Rolle spielen.
Symptome wie Erregungs- oder Unruhezustände, Grübeln, Schmerzen oder auch chronischer Stress werden mittels nicht-invasiver Verfahren wie z.B. dem Neurofeedback behandelt.
Wichtig vor Beginn einer Psychotherapie ist der Ausschluss von körperlichen Ursachen für die Beschwerden, daher ist ein Austausch mit Hausärzten und Fachärzten wichtig.


Biofeedback

Psychische Beschwerden und Erkrankungen weisen häufig einen Zusammenhang mit der individuellen Stressverarbeitung auf. Häufig handelt es sich um starke Anspannungszustände bis hin zur chronischen Überaktivität eines stressverarbeitenden Teils unseres zentralen Nervensystems, dem Sympathikus. Da wir keine speziellen Messfühler für Stress besitzen und dieser individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen wird, messen wir unter verschiedenen Bedingungen stressbezogene Parameter wie Herzratenvariabilität, Hautwiderstand und Hautleitfähigkeit. Hiermit lässt sich eine Aussage über die Funktion und Güte des Regelmechanismusses für Stress treffen. Stresssymptome, Somatoforme Beschwerden und Schmerzsymptome können mittels Biofeedback behandelt werden. Bei dieser Methode werden Stresswerte gemessen und eine Veränderung dieser Werte sichtbar gemacht. Hierüber werden dann Informationen über den Anspannungs- oder Entspannungszustand des Körpers und des vegetativen Systems vermittelt.
 

Neurofeedback nach dem Othmerverfahren (ILF-Neurofeedback)

In den letzten Jahren wurde eine bestimmte Feedbackmethode weiterentwickelt, das sogenannte Neurofeedback. Hierbei wird ein EEG abgeleitet (Elektroden am Kopf erfassen den Stromfluss der im Gehirn auftritt).  Das EEG wird nun im Gegensatz zur Auswertung eines EEG`s z.B.  beim Facharzt für Neurologie nicht qualitativ ausgewertet (nach Krankheitsanzeichen) sondern quantitativ. Das heißt je nach Beschwerden wird erhoben, wie die Aktivität in bestimmten den Beschwerden zuordnbaren Hirnbereichen sich gestaltet. Durch ein gezieltes Training, dem eine intensive diagnostische Phase vorausgeht, können nun die Hirnströme verändert werden, indem eine Rückmeldung über einen Bildschirm erfolgt und sich das Gehirn in seiner Funktion anpasst (siehe Neurofeedback).


Unsere Behandlungsschwerpunkte:

Affektive Störungen (z.B. Depressionen)

Angst- und Zwangsstörungen

Essstörungen

Belastungs- und Anpassungsstörungen (z.B. Burn-Out)

Traumafolgestörungen

AD(H)S im Erwachsenenalter

Persönlichkeitsstörungen

Psychosomatische Beschwerden

Lebenskrisen

Partnerschaftsprobleme